Kekse zur Taufe

Hallo meine Lieben,

es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass wir unseren Sohn taufen ließen, aber die Kekse dazu bin ich Euch immer noch schuldig, glaube ich...
Wer also demnächst ebenfalls sein Kind taufen lässt und noch auf der Suche nach einem Giveaway für die vielen Gäste ist, der könnte hier heute auf seine kosten kommen.
Wer ein Kuchenbuffet plant, kann diese süßen persönlichen kekse natürlich auch wunderbar mit auf die Kaffeetafel stellen; hier greifen sicher viele mal zu!
Aber auch, wer vielleicht zu einer Taufe eingeladen ist, kann dem Täufling ein paar selbstgebackene Kekse mitbringen - Kekse liebt doch jedes Kind :)


Zutaten:

125 g Butter
125 g Zucker
1 EL Vanillearoma oder 1 Pck. Vanillinzucker
1 Ei
250 g Mehl


Zubereitung:

  1. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter und Zucker schaumig rühren.
  3. Ei und Vanillearoma vermischen und mit einrühren. 
  4. Mehl sieben und in die Masse kneten; evtl. mit den Händen verkneten. 
  5. Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren. 
  6. Den kühlen Teig noch mal kurz durchkneten. 
  7. Teig ausrollen, ausstechen (in diesem Fall 5cm-Kreise) und ca. 10-12 Minuten backen. 
  8. Auskühlen lassen und dekorieren.

 

Dekorieren:

200g Puderzucker
Zitronensaft
Spritzbeutel
Lochtülle (Gr. 2)

Ich habe mich bei dem Design für den traditionellen Fisch entschieden. Ich finde, der gehört einfach zur Taufe dazu. Die Farben habe ich an die vielen Dinge wie Einladungskarte, Torte, Deko etc. angepasst.

Zunächst müsst Ihr den Puderzucker mit ein paar Tropfen Zitronensaft vermengen. Hierbei ist es wichtig, auf die Konsistenz zu achten, denn die Glasur darf nicht zu flüssig sein, da sie sonst vom Keks läuft; aber eben auch nicht zu fest, da das Aufspritzen sonst nicht mehr funktioniert. Am besten wäre es, wenn Ihr zwei Konsistenzen herstellt - eine festere für den Rand und eine flüssigere zum Ausmalen.
Ich habe mir die Glasur in zwei Teile geteilt, da ich einen Teil in blau einfärben wollte.
Dann habe ich meine runden Kekse nach und nach mit den beiden Farben "grundiert" und somit einen Untergrund geschaffen. nun müssen die Kekse erst mal komplett durchtrocknen, das kann einige Stunden dauern. Ich habe sie einfach über Nacht trocknen lassen.

Im nächsten Schritt habe ich mit der jeweils anderen Farbe einen Fisch auf die Kekse gemalt und wieder trocknen lassen - diesmal ging das aber schneller, da die Fläche nicht so groß war.


Einige Kekse habe ich sogar personalisiert, indem ich das Bild von der Einladungskarte in benötigter Größe auf essbarem Fondant drucken ließ. Man soll eigentlich keinen wasserhaltigen Kleber für Fondant benutzen, aber ich habe es dennoch mit dem übriggebliebenen Zuckerguss von den anderen Keksen probiert. Wenn man den Guss ganz dünn mit einem Pinsel auf die Kekse streicht, dann funktioniert das trotzdem ganz gut, ohne dass sich der Fondant auflöst.

Und dann habe ich die Kekse in kleine durchsichtige Beutel verpackt, mit einem Danke-Aufkleber versehen und als kleines Give-Away mitgegeben.







Viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Steffi






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