Tipps für perfekte Cookies

Hallo meine Lieben,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Backen und Naschen von Cookies. Das ist gar nicht so einfach, das kann ich Euch sagen.. Die perfekten Cookies sind ja angeblich groß, platt, außen knusprig, innen weich. Ob ein Cookie jedoch perfekt ist oder nicht, liegt ja im Geschmack und den Anforderungen des Genießers.
Dementsprechend muss ich Euch leider sagen, dass ich keinen bestimmten Cookie als perfekt bezeichnen würde. An jeder Sorte, die ich bisher ausprobiert habe, gibt es etwas "Perfektes" und genau deshalb habe ich für Euch nicht DAS Rezept oder DIE Geheimzutat. Entscheidend ist, was Ihr persönlich mögt oder eure Beschenkten mögen.

Genau aus diesem Grund habe ich mir überlegt, dass ich Euch demnächst immer mal wieder ein Rezept meiner Lieblings-Cookies mache und Ihr könnt am Ende selbst entscheiden, welches Euer eigenes Lieblingsrezept wird.
Wenn alles läuft, wie es laufen soll, wird alle zwei Wochen samstags ein Cookie-Rezept online gehen.

Bevor es aber mit den Rezepten losgeht, starte ich mit einigen hilfreichen Tipps, die Ihr beim Backen von Cookies unbedingt beachten solltet. Es ist nicht entscheidend, dass Ihr euch 100% daran haltet, eure Kreationen werden auch ohne Leitfaden schmecken, aber es macht doch einiges einfacher und man kann den einen oder anderen kleinen ungewollten Fehler vermeiden.


Los geht's...

  • Butter sollte immer die erste Wahl vor Margarine oder Öl sein.
  • Butter sollte immer mindestens Raumtemperatur haben.
  • Wer aber möchte, dass die Cookies innen weich sind, der kann die Butter auch vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen und sie flüssig verwenden.
  • Eier sollten ebenfalls immer Raumtemperatur haben.
  • Zucker ist so eine Sache. Die Amerikaner backen mit braunem Zucker, die Deutschen tauschen einen Teil davon meistens gegen weißen Zucker. Ihr könnt aber auch einen Teil des Zuckers austauschen gegen Honig oder Ahornsirup. Oder Ihr bleibt komplett beim braunen Zucker...
  • Sollte Euer Cookie-Teig zu bröselig/trocken sein, dann gebt einen Schluck Milch oder Sahne hinzu.
  • Langes Rühren solltet Ihr vermeiden, da der Teig sonst zu zäh und die Cookies zu hart werden.
  • Schoki-Cookies könnt Ihr mit weißer Schoki, Vollmilch- oder Zartbitterschoki zubereiten. Hier kommt es darauf an, wie viel Süße Ihr vertragt. Je heller die Schoki - desto süßer.
  • Ihr seid in der Wahl Eurer sonstigen Zutaten relativ frei und könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen. Egal, ob getrocknete Früchte, Schokolade, Körner, Kokos, Nüsse etc.
  • Backt Ihr viele Bleche hintereinander, so achtet darauf, dass Ihr den rohen Teig immer auf ein komplett ausgekühltes Backblech gebt, da die Cookies sonst zu schnell backen könnten.
  • Für gleichgroße Cookies portioniert Ihr den Teig am besten mit einem Eisportionierer auf's Blech.
  • Denkt bitte an den Abstand zwischen den Cookies, da sie recht groß zerlaufen.
  • Die meisten Cookies werden ca. bei 180°C Ober-/Unterhitze für etwa 10 Minuten gebacken.
  • Cookies sollten nicht zu lange im Backofen bleiben. Am besten holt Ihr sie dann raus, wenn Ihr denkt "2 Minuten können sie noch", denn dann sind sie innen weich, wie es die meisten lieben. Und auf dem heißen Backblech backen sie ja noch außerhalb des Ofens minimal nach.
  • Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich und zerbrechlich. Deshalb lasst sie bis zu 2 Minuten (möglichst nicht länger) auf dem Blech auskühlen und zieht dann das Backpapier oder die einzelnen Cookies mit einer Palette/Tortenheber auf ein Kuchengitter.
  • Lasst Ihr die Cookies nach dem Backen zu lange auf dem heißen Backblech liegen, so backen sie nach und werden dann auch zu hart.
  • Backen die Cookies zu lange, werden sie hart.
  • Sind Eure fertigen Cookies zu hart geworden, so könnt Ihr beim nächsten Mal 1-2 EL Flüssigkeit (vorzugsweise Milch) in den Teig geben.
  • Wenn die Cookies aus welchen Gründen auch immer zu hart geworden sind, dann bröselt sie doch einfach über Euer nächstes Dessert oder über ein leckeres Eis.
  • Aufbewahren könnt Ihr die fertigen Cookies in luftdichten Keksdosen oder modernen ebenso dichten Keksgläsern - falls Ihr sie nicht vorher schon wegfuttert...
  • Habt Ihr die Cookies ausversehen draußen liegen gelassen und nun sind sie hart? Dann soll angeblich ein Stück Brot helfen, das Ihr mit den Cookies in die Dose gebt.
  • Habt Ihr zu viel Teig gemacht, hält er sich roh etwa 3 Tage im Kühlschrank luftdicht verpackt.
  • Natürlich könnt Ihr den rohen Teig auch einfrieren, das habe ich mit stinknormalem Butterkeks-Teig auch schon oft gemacht - so hat man immer Teig im Vorrat, wenn man mal Lust auf's Backen hat, aber nicht erst den Teig anrühren möchte. Nur auftauen müsst Ihr ihn evtl. schon etwas eher (z.B. über Nacht im Kühlschrank).


So, nun steht dem erfolgreichen Cookies-Backen eigentlich nichts mehr im Wege.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und freue mich natürlich immer, wenn Ihr mir Eure Ergebnisse zeigt; Ihr könnt mich gerne bei Facebook (Steffi's Herzlinge) oder bei Instagram (steffis_herzlinge) verlinken

Eure Steffi


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